Arbeitsmedizinische Vorsorgen für optimale Mitarbeiterbetreuung
Arbeitsmedizinische Vorsorgen
- 12.04.2024
Arbeitsmedizinische Vorsorgen im Wandel
Um das zu erreichen, müssen Mitarbeitende bestmöglich auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Grundlage dafür sind die Arbeits- und Gesundheitsanamnese. Welche Fragen hierbei genau gestellt, welche Untersuchungen benötigt und welche Vorsorgemaßnahmen vorgeschrieben werden, hängt von der Tätigkeit ab. Eingeteilt werden die arbeitsmedizinischen Vorsorgen in die Pflichtvorsorgen, die Angebotsvorsorgen und Wunschvorsorgen. Die Pflichtvorsorgen sind bei bestimmten gefährlichen Tätigkeiten mandatorisch, weshalb für die Mitarbeitenden eine Teilnahmepflicht besteht. Anders bei Angebotsvorsorgen: Sie müssen bei bestimmten Tätigkeiten angeboten werden – die Teilnahme ist jedoch freiwillig.
Welche Probleme kommen auf die Unternehmen zu?
Während die arbeitsmedizinischen Vorgaben immer strenger und ausführlicher werden, nimmt die Anzahl der Arbeitsmediziner immer weiter ab. In den nächsten Jahren rechnen Experten mit umfangreichen Versorgungslücken. Der klassische Betriebsarzt vor Ort hat größtenteils ausgedient, denn es gibt weder die nötigen Fachmediziner noch lohnen sich für viele Unternehmen diese Kosten. Dazu kommt, dass mit der COVID-Pandemie die Anzahl der Mitarbeitenden im Homeoffice stark gestiegen ist. Das klassische Konzept, basierend auf Anwesenheit, ist überholt.Wie also sieht die Zukunft aus? Flexibel, digital und präventiv! Moderne Konzepte setzen auf eine Kombination von unterschiedlichen Betreuungselementen. Sie bilden maßgeschneiderte Programme für die unterschiedlichsten Tätigkeiten und erlauben so Mitarbeitenden und Unternehmen ein zukunftsorientiertes Gesundheits- und Vorsorgekonzept.
Sinnvoll kombiniert: Betreuung vor Ort, Telemedizin und digitale Lösungen
Die Betreuung vor Ort erlaubt es, die gesetzlich notwendigen Pflichtvorsorgen sowie die Angebotsvorsorgen, wenn vom Mitarbeitenden gewünscht, durchzuführen. Dafür kommen die Arbeitsmediziner und -medizinerinnen ins Unternehmen. Straff organisiert können so an einem einzigen Tag eine ganze Reihe von Aufgaben abgeschlossen werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Telemedizin. Sie erlaubt einen direkten, persönlichen und individuellen Kontakt zwischen Mitarbeitenden und Arbeitsmedizinern mit einem Terminrahmen von nur 24 Stunden. So können spezielle Fragen direkt geklärt werden. Wenn nötig, stehen die Experten in der Regel innerhalb von 48 Stunden für ein persönliches Gespräch oder Untersuchungen vor Ort zur Verfügung.
Wenn immer möglich "digital" – gelingt das in der Arbeitsmedizin?
All diese Vorsorgeleistungen werden in der digitalen Patientenakte hinterlegt. Für die Arbeitgeber ist nur ein Teil der Daten einsehbar – alle medizinischen Daten unterliegen dem Datenschutz. Die Mitarbeitenden haben uneingeschränkten Zugang zu ihren persönlichen Gesundheitsdaten und können diese mit ihrem betreuenden Betriebsarzt teilen.Ebenfalls digital hinterlegt werden alle Präventiv-Vorsorgen, wie sie zum Beispiel bei bestimmten Tätigkeiten Vorschrift sind. Dafür stehen digitale Lernportale und Webinare zur Verfügung. Innerhalb kürzester Zeit erhalten die Mitarbeitenden so die individuelle Vorsorge, die sie für ihre Tätigkeit benötigen – viel schneller als bisher mit einem Arbeitsmediziner, der gelegentlich vor Ort ist! Der Nachweis über die Vorsorge wird digital hinterlegt und ist für das Unternehmen sofort und ständig abrufbar.
Arbeitsmedizinische Vorsorgen mit dem Werksarztzentrum Deutschland
Auch die Mitarbeitenden wissen diesen Service zu schätzen: Mit den digitalen Vorsorgen und Beratungsleistungen sind Terminvereinbarungen, Anreisen zu externen Praxen und überfüllte Wartezimmer Vergangenheit. Die Mitarbeitenden erhalten ihre erforderlichen Nachweise für die Ausübung ihrer Tätigkeit stressfrei, nachhaltig und zügig.